.\" $Id: micqrc.5,v 1.15 2005/05/28 15:31:58 kuhlmann Exp $ .\" EN: micqrc.5,v 1.29 .TH MICQRC 5 mICQ DE .SH NAME .B ~/.micq/micqrc \- die Kon\(figurationsdatei f\(:ur mICQ .SH BESCHREIBUNG Diese Hilfeseite beschreibt die kon\(figurationsdatei f\(:ur mICQ. Dieses besteht aus mehreren Abschnitten, die jeweils durch .I [section] eingeleitet werden, wobei .I section der Name des Abschnittes ist. Datei- oder Verzeichnisnamen sind immer relativ zum Basisverzeichnis, das normalerweise ~/.micq/ ist. .SH VERBINDUNGEN - connection Ein Abschnitt .B Connection beschreibt eine Verbindung innerhalb ICQ. Typischerweise gibt es genau zwei davon, die voneinander abh\(:angen: eine Verbindung zum ICQ-Server, und eine Verbindung, auf der auf eingehende Direktverbindungen gewartet wird. Man kann auch eine Fernbedienungsverbindung haben: dann wird eine FIFO-Warteschlange ge\(:offnet, und daraus gelesene Zeilen genauso bearbeitet wie Eingabezeilen. .TP .BI type \ \ [auto] W\(:ahlt .I type als Typ der Verbindung: .B icq5 f\(:ur eine Verbindung zu einem ICQ-Server der Version 5, .B icq8 f\(:ur eine Verbindung zu einem ICQ-Server der Version 8, .B peer f\(:ur eine Verbindung f\(:ur eingehende Direktverbindungen oder .B remote f\(:ur einen Fernbedienungs-FIFO. Wenn .B auto gegeben ist, \(:o\(ffne diese Verbindung beim Programmstart. Dies m\(:ochte man normalerweise, es sei denn, man hat mehrere Benutzernummern, dann verwendet man es nur f\(:ur diejenige, die man gerade verwenden will. .TP .BI version \ Setzt die Version, die f\(:ur diese Verbindung zu verwenden ist, auf .IR nr . Man beachte, da\(ss f\(:ur Server-Verbindungen nur die Versionen .IR 5 , .I 7 und .IR 8 , und f\(:ur Direktverbindungen .IR 6 , .I 7 und .I 8 unterst\(:utzt werden. Empfehlenswerterweise verwende man stets Version 8. Fernbedienungs-FIFOs haben keine Version. .TP .BI server \ Setzt den Rechnername, zu dem verbunden werden soll, auf .IR server . Dies ist standardm\(:a\(ssig .IR login.icq.com . Unbenutzt f\(:ur Direktverbindungen. F\(:ur Fernbedienungs-FIFOs ist das der Pfad zu dem zu erschaffenden FIFO. .TP .BI port \ Setzt den Port, zu dem verbunden werden soll, bzw. auf dem als erstes versucht wird, auf eingehende Verbindungen zu warten, auf .IR port . .TP .BI uin \ Setzt die Benutzernummer, mit der einzuloggen ist, auf .IR . Unbenutzt f\(:ur Direktverbindungen und Fernbedienungs-FIFOs. .TP .BI password \ Setzt das Login-Pa\(sswort auf .IR password . Unbenutzt f\(:ur Direktverbindungen. Wenn dies weggelassen wird, fragt mICQ beim Programmstart nach dem Pa\(sswort. Benutzer von BeOS m\(:ussen diese Option verwenden. .TP .BI status \ Setzt den Status beim Login auf .IR nr . Status kann dabei sein: .RS .TP 0 verbunden .TP 1 abwesend .TP 5 nicht verf\(:ugbar .TP 17 besch\(:aftigt .TP 19 nicht st\(:oren .TP 32 frei f\(:ur Plaudereien .TP 256 unsichtbar .PP F\(:ur Direktverbindungen gibt dies an, in wie weit man hinter einer Firewall ist: .TP 1 Hinter einer Firewall, die keine eingehende Verbindungen durchl\(:a\(sst. .TP 2 Hinter einer Firewall, aber kann mittels SOCKS Verbindungen annehmen. .TP 4 Nicht hinter einer Firewall. Dies ist die Vorgabe. .PP Fernbedienungs-FIFOs verwenden diese Einstellung nicht. .RE .SH ALLGEMEINES - general Dieser Abschnitt enth\(:alt Optionen f\(:ur SOCKS 5, die m\(:oglicherweise sp\(:ater in einen eigenen Abschnitt wandern, allgemeine Optionen, und ein paar Texte, die man anpassen kann. .TP .BI s5_use \ Falls .I number gleich 1 ist, verwende SOCKS 5, sonst nicht. .TP .BI s5_host \ Verwende als SOCKS-5-Server den Rechner .IR host . .TP .BI s5_port \ Verbinde zum SOCKS-5-Server auf Port .IR port . .TP .BI s5_auth \ Falls .IR number gleich 1 ist, authenti\(fiziere beim SOCKS-5-Server mit Pa\(sswort, ansonsten nicht. .TP .BI s5_name \ Verwende .I name als Benutzername beim SOCKS-5-Server. .TP .BI s5_pass \ Verwende Pa\(sswort .I password beim SOCKS-5-Server. .PP Einige Optionen befinden sich \(:ublicherweise am Anfang der Datei: .TP .BI encoding\ file\ Gibt die Kodierung als .IR encoding an, die f\(:ur in dieser Datei vorkommenden Zeichenketten verwendet wird. Diese Datei wird immer in UTF-8 geschrieben. .TP .BI encoding\ local\ Gibt die Kodierung des Terminals als .IR encoding an. Dies \(:uberschreibt die durch die Umgebungsvariablen bestimmte Kodierung. .br .B Hinweis: Die Benutzung dieser Einstellung markiert die locale-Einstellung als defekt, so da\(ss Zeichen au\(sserhalb des iso-8859-1-Bereiches bei der Eingabebehandlung hexadezimal angegeben werden, da deren Spaltenbreite nicht mehr korrekt mit wcwidth() bestimmt werden kann. Deshalb sollte man zum \(:Uberschreiben der Zeichenkodierung immer die LC_CTYPE-locale-Einstellung verwenden. .TP .BI encoding\ remote\ Setzt die Kodierung, die f\(:ur Benutzerdaten auf dem Server (inklusive dem Pa\(sswort) verwendet wird, auf .RI encoding . Diese Kodierung wird auch zur Kommunikation mit anderen Kontakten verwendet, deren ICQ-Programm keine UTF-8-Nachrichten versteht und f\(:ur die keine eigene Kodierung gesetzt ist. Veraltet seit mICQ 0.5; benutze die globale Option .I encoding stattdessen. .TP .BI format \ Setzt das Format dieser Konfigurationsdatei auf .IR nr . Format 2 ist das aktuelle, aber Format 1 wird auch noch akzeptiert. .PP Jetzt die Optionen: .TP .BI verbose \ Setzt die Ausf\(:uhlichkeit bei der Ausgabe auf .IR level . .TP .BI auto_away \